Heimat- und Geschichtsverein Neu-Anspach e.V.
Heimat- und Geschichtsverein Neu-Anspach e.V.

Unsere Veranstaltungen im Kalenderjahr 2026

 

 

 

Ansprechpartner und Anmeldungen an:

 

Daniela Born-Schulze, T: 06081 – 41345 / Mail: cajada.schulze@t-online.de,

Heinz Henrici, T: 06081 – 7733 / Heinz.henrici@gmx.de,

Gerhard Schmück, T: 06081 – 42038 / gerhard.schmueck@web.de

 

Zu allen Vorträgen und Exkursionen sind Gäste herzlich willkommen!

(Kurzfristige Änderungen vorbehalten – alle Veranstaltungen werden im Detail auf der Homepage www.hgv-neuanspach.de und über die Presse (Usinger Anzeiger, Taunuszeitung und in den NAN) bekannt gegeben.

 

 

Aufgrund großer Nachfrage wiederholen wir die Veranstaltung zum 2. Mal am:

 

Sonntag, 1. Februar 2026

Zeitzeugeninterview als Film – Prof. Dr. Eugen Ernst erzählt von seinen Erlebnissen im 2. Weltkrieg

 

Beginn: 17.00 Uhr

Ort: Kino von Neu-Anspach, Schubertstraße 1 

Freie Platzwahl

In diesem Zeitzeugeninterview berichtet Prof. Dr. Ernst (Jahrgang 1931) von seinen Erlebnissen während des Zweiten Weltkriegs, den er als Jugendlicher miterlebte. Er spricht über seine Schulzeit, das Jungvolk, die Auswirkungen des Krieges auf seine Familie, über Kriegsschauplätze, das Kriegsende und vieles mehr. Dabei geht er oft bemerkenswert ins Detail – seine außergewöhnliche Erinnerungsgabe wird dabei deutlich. Unterlegt sind diese persönlichen Berichte durch Archivbilder aus den Kriegsjahren.

Erstellt hat diesen Film sein Großneffe, Florian Ernst, der damit ein Zeitdokument für seine Familie, aber auch für alle Generationen erstellt hat.

Im Anschluss an den Film wird Prof. Dr. Ernst für Fragen und Austausch zur Verfügung stehen.

Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen – sie werden der Ukraine-Hilfe zugutekommen.

 

 

Donnerstag, 19. Februar 2026

Rechtshistorischer Vortrag mit Dr. Kevin Kulp: „Rückstände nationalsozialistischen Strafrechts in der Bundesrepublik Deutschland von 1945 bis heute“

 

Beginn: 19.30 Uhr

Ort: Gasthaus „Linde“, Neu-Anspach, Langgasse

Der Eintritt ist frei.

Der Vortrag geht der Frage nach, welche Straftatbestände sich aus der Zeit des Nationalsozialismus sich bis in das heutige Strafgesetzbuch (StGB) erhalten haben. Gegenstand sind dabei neben den Gründen für die jeweilige Gesetzgebung durch die Nationalsozialisten deren juristische Ausprägung bis in die heutige Bundesrepublik. Dabei knüpft der Vortrag an aktuelle, inzwischen auch in der breiten Öffentlichkeit geführten Debatten an, ob vor diesem Hintergrund eine Reform einiger Bestandteile des StGB notwendig ist. Diese Frage soll unter Einbeziehung des Publikums vertieft werden.

Der Eintritt ist frei.

 

 

Donnerstag, 05. März 2026

Lesung mit Margot Käßmann aus „Freundschaft, die uns im Leben trägt“

 

Beginn: 19.30 Uhr, Einlass ab 18.45 Uhr

Ort: Bürgerhaus Neu-Anspach, Gustav-Heinemann-Straße 3

Freundschaft ist eines der ganz großen Lebensthemen. Wer wirklich gute Freunde hat, weiß dies zu schätzen. Sie geben uns Kraft, sind ein kostbarer Schatz!

Auch Margot Käßmann pflegt bewusst viele, langjährige Freundschaften und schreibt: »Zusammen lachen können. Zusammen weinen können. Im entscheidenden Moment da sein, ohne viele Fragen zu stellen. Miteinander alt werden, und das auch noch spannend

finden. All das macht Freundschaft aus.«

Eine lebenskluge Hommage an die Freundschaft.

Eintritt: 15,- €.

Freie Platzwahl.

Vorverkaufsstellen: Buchhandlung Weddigen, Stadtbücherei, Fashion Shoes Weidner

Die Buchhandlung Weddigen richtet einen Büchertisch mit den Büchern von Frau Käßmann ein, die an diesem Abend auch käuflich erworben werden können.

Nach der Lesung wird Frau Käßmann noch Bücher signieren.

 

 

Donnerstag, 26. März 2026

Mitgliederversammlung im kleinen Saal des Bürgerhauses Neu-Anspach, Gustav-Heinemann-Straße 3

 

Beginn: 19.00 Uhr

Im Anschluss an die Mitgliederversammlung – gegen 20.00 Uhr - findet der Vortrag, „Anspacher Straßennamen“ mit Prof. Dr. Eugen Ernst statt.

Der Eintritt ist frei.

 

 

Mittwoch, 15. April 2026

„Beat im Taunus“ – Vortrag mit Wolfgang Ettig

 

Beginn: 19.30 Uhr

Ort: Gasthaus „Linde“, Neu-Anspach, Langgasse

Der Eintritt ist frei.

 

Die Zeit der Dorfmusik ist vorbei – Die „Rabaukenmusik“ erreicht die Provinz. 
Neben diversen anderen Dörfern in der Region galt auch Anspach als Eldorado der damals neuen

musikalischen Klänge. Allerorts schallte es aus jugendlichem Munde: „All you need ist Beat!“. Wohingegen die Erziehungsberechtigten diesem neuen Trend mehr als skeptisch gegenüberstanden. Ein musikalisch-erbaulicher Vortrag über die frühen Jahre der Beatmusik im

Taunus. Für alle, die sich diesen Klängen noch verbunden fühlen und in Erinnerungen schwelgen möchten. Sei es als ehemalige Beat-Musiker, Tänzer oder Zuhörer in einer kreischenden Menge.

Doch nicht nur die heute Älteren sind eingeladen, sondern auch Jugendliche, die mehr erfahren wollen über „All you need is Beat“. 
 

 

Samstag, 30. Mai 2026

Stadtführung in Friedrichsdorf mit dem Stadtführer Gerd-Helmut Schäfer

 

Friedrichsdorf ist eine junge Stadt. Sie blickt auf eine – für europäische Verhältnisse – kurze Geschichte zurück. Doch sowohl die Gründung Friedrichsdorfs 1687 durch Hugenotten als auch ihre spätere wirtschaftliche Entwicklung bergen zahlreiche interessante Geschehnisse und prägen noch heute das Bild der Stadt.

Treffpunkt um 13.00 Uhr auf dem Festplatz in Anspach. Abfahrt: 13.15 Uhr - Fahrt mit eigenen Pkws.

Beginn der Führung in Friedrichsdorf: 14.00 Uhr.

Dauer: ca. 90 Minuten.

Eine Anmeldung ist bis zum 25. April 2026 erforderlich.

Anschließend – bei Interesse - gemeinsames Kaffeetrinken (Selbstzahler)

 

 

neuer Termin Samstag, 27. Juni 2026

 

Auf den Spuren Karls des Großen – die Kaiserpfalz in Ingelheim und Besichtigung der Benediktinerinnenabtei St. Hildegard in Rüdesheim

Tagesfahrt mit dem Bus unter der Leitung des Rechtshistorikers Dr. Kevin Kulp

Abfahrt: 8.30 Uhr an der Volksbank, Breite Straße in Neu-Anspach.

Kosten: 30,- € pro teilnehmendes Mitglied/Gäste: 35,- € (wird im Bus kassiert)

Eine Anmeldung ist bis zum 10. Juni 2026 erforderlich.

 

Zunächst fährt der Bus nach Rüdesheim, wo wir zunächst die Benediktinerinnenabtei St. Hildegard. Hier findet eine Führung unter der Leitung der Benediktinernonnen statt.

           

Die Abtei St. Hildegard, von manchen irrtümlicherweise für ein romanisches Bauwerk gehalten, wurde erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts, in den Jahren 1900 bis 1904 erbaut. Die Abtei versteht sich dennoch als Gründung der hl. Hildegard, knüpft die Tradition des Hauses doch unmittelbar an deren altes Kloster Eibingen im Rheingau an.

 

Im Jahr 1150 hatte Hildegard von Bingen ihr erstes Kloster Rupertsberg an der Nahemündung erbaut. Als die Zahl der Ordensberufungen stetig zunahm und immer mehr junge Frauen sich um sie scharten, erwarb Hildegard im Jahr 1165 das ehemalige Augustiner-Doppelkloster Eibingen bei Rüdesheim. Sie übernahm auch die Leitung der Eibinger Neugründung. Nach dem Tode der hl. Hildegard am 17. September 1179 entwickelten sich die Klöster Rupertsberg und Eibingen ganz gemäß dem Gezeitenlauf der Geschichte: Blütezeiten klösterlichen Lebens wechselten sich mit Zeiten des Niedergangs ab.

 

Danach gibt es Gelegenheit, sich Rüdesheim anzusehen (ca. 1,5 Std. Zeit) bevor wir mit der Rheinfähre nach Bingen überwechseln, von wo aus wir mit dem Bus nach Ingelheim fahren, um dort die Kaiserpfalz zu besichtigen.

 

Die Ingelheimer Kaiserpfalz ist eine bedeutende Kaiserpfalz, erbaut für Karl den Großen Ende des 8. Jahrhunderts, zwischen 780 und 800. Nach dem Bericht seines zeitgenössischen Biographen Einhard zählte sie zu den „herrlichsten Palästen“ des Kaisers neben der Aachener Königspfalz und der Pfalz Nimwegen. Vollendet wurde der Bau jedoch erst unter Karls Sohn Ludwig dem Frommen, der sich hier oft aufhielt. Die Ingelheimer Pfalz diente in der Epoche des Reisekönigtums den römisch-deutschen Kaisern und Königen bis ins 11. Jahrhundert als zeitweiliger Aufenthalts- und Regierungsort. Ende des 10. Jahrhunderts wurde sie renoviert.

 

 

Mittwoch, 26. August 2026

„Die Zeit vor den Römern – die archäologischen Spuren der Germanen und Kelten“ - Vortrag mit dem Mario Becker, Dozent für Archäologie und Alte Geschichte

 

Ort: kleiner Saal des Bürgerhauses Neu-Anspach, Gustav-Heinemann-Straße 3

Beginn: 19.30 Uhr.

Der Eintritt ist frei.

 

Bevor in der Regierungszeit des Kaisers Augustus die Römer ihre Eroberungspläne auf das Gebiet des heutigen Hessen ausdehnten, lebten Germanen und Kelten in dieser Region. Ihre archäologischen Spuren sowie die Betrachtung der Bronze- und Eisenzeit in Mitteldeutschland

steht im Vordergrund des bildreichen Vortrags, der auch den einen oder anderen Tipp zur eigenen Exkursion beinhaltet…

 

 

Sonntag, 27. September 2026

Die Nationalversammlung – „Morgens diskutieren & abends wird gelumpt“.

Führung in Frankfurt unter der Leitung des Historikers Björn Wissenbach

 

Björn Wissenbach nimmt Sie mit an Orte in der Altstadt von Frankfurt, die mit der Nationalversammlung zu tun haben. Seien Sie wieder gespannt auf interessante Geschichten!

 

Abfahrt: 13.30 Uhr an der Volksbank, Breite Straße in Neu-Anspach.

Kosten: 25,- € pro teilnehmendes Mitglied/Gäste: 30,- € (wird im Bus kassiert).

Beginn der Führung: 14.30 Uhr

Dauer der Führung: ca. 2 Stunden.

 

Im Anschluss an die Führung gemeinsame Einkehr (Selbstzahler).

Eine Anmeldung ist bis zum 20. September 2026 erforderlich.

 

 

Samstag, 17. Oktober 2026

Besuch des Werksmuseums „Motorenfabrik Oberursel“ unter der Leitung von Helmut Hujer

 

Es werden zwei Führungen hintereinander im Abstand von 2 ½ Stunden durchgeführt.   

Erste Führung: 13.00 Uhr, zweite Führung: 15.30 Uhr.

Die Teilnahmezahl ist begrenzt. Anmeldungen bitte bis zum 09. Oktober 2026 (spätere Anmeldungen können nicht berücksichtigt werden) unter Angabe von:

Name

Vorname

Nationalität

Nummer des Pass oder BPA

Das angegebene Personaldokument muss zum Zutritt dann vorgelegt werden.

Der Teilnehmerbeitrag beträgt 4 Euro pro Person.

 

Abfahrt für die erste Führung: 12.00 Uhr am Festplatz, Anspach, Breite Straße mit eigenen Pkws.

 

Abfahrt für die zweite Führung: 14.30 Uhr am Festplatz, Anspach, Breite Straße mit eigenen Pkws.

Adresse: Willy-Seck-Straße, 61440 Oberursel

 

Die Motorenfabrik Oberursel ist die weltweit älteste noch aktive Flugmotorenfabrik und gleichzeitig das älteste Werk in der Rolls-Royce Gruppe. Ihre Geschichte geht auf Wilhelm Seck zurück, der im März 1882, gemeinsam mit seiner Ehefrau Adelgunde, das Anwesen der früheren Wiemersmühle mit dem Urselbach als Betriebskraft kaufte und hier eine Zweigniederlassung

seiner Bockenheimer Mühlenbauanstalt Gebrüder Seck & Co. aufbaute. In dieser Fabrik gründete er 1892 die bis heute bestehende Motorenfabrik.

Nach einem Bildvortrag zur Standortgeschichte (etwa eine Stunde) folgt ein geführter Rundgang durch das Werksmuseum.

 

 

Sonntag, 08. November 2026

„Der 9. November und seine historische Einordnung“ – Vortrag mit Prof. Dr. Eugen Ernst

 

im kleinen Saal des Bürgerhauses in Neu-Anspach, Gustav-Heinemann-Straße 3

Beginn: 15.00 Uhr mit Kaffee und Kuchen.

Anmeldung bitte bis 30. Oktober 2026

Der Eintritt ist frei.

Spenden sind herzlich willkommen.

 

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